Umweltkatastrophe
50 000 Menschen in China ohne Trinkwasser

In China sind nach einer erneuten Umweltkatastrophe 50 000 Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Zudem sei ein Reservoir bedroht, aus dem Wasser für weitere Millionen Menschen kommt.

HB PEKING. Sechzig Tonnen Steinkohlenteer flossen den Angaben zufolge in den Strom Dasha in der nördlichen Provinz Shanxi, nachdem am Montag ein Lastwagen umgestürzt war, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. „Der Teppich, der sich mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Kilometer pro Stunde bewegt, nähert sich dem Wangkuai-Reservoir“, zitierte die Agentur Behördenvertreter.

Das Reservoir liegt etwa 70 Kilometer vom Unfallort entfernt. Es ist eines von zwei Hauptreservoirs, die zehn Mill. Menschen in der Großstadt Baoding mit Wasser versorgen. Die Behörden haben den Angaben zufolge inzwischen mehr als 50 Dämme gebaut, um den Teppich aufzuhalten. Es solle Zeit zur Reinigung gewonnen werden, berichtete Xinhua.

Umweltverschmutzung erfährt in China größere Aufmerksamkeit, seit im November nach einer Explosion in einem Chemiewerk der Fluss Songhua verschmutzt wurde. Trinkwasser für Mill. Menschen im Nordosten des Landes wurde verseucht.

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