Unesco: Nur Ergebnis einer Medienkampagne
Neue „Weltwunder“ online gewählt

In der bisher wohl größten Internet-Abstimmung überhaupt ist die Chinesische Mauer zu einem der „neuen sieben Weltwunder“ gewählt worden.

HB LISSABON. Auch drei Sehenswürdigkeiten aus Lateinamerika stehen auf der Liste, die die Initiatoren bei einer Show in einem Lissabonner Stadion am Samstagabend bekanntgaben: die Inka-Stadt Machu Picchu in Peru, die mexikanischen Maya-Ruinen in Chichen Itza und die Christus-Statue im brasilianischen Rio de Janeiro. Der Nahe Osten ist mit der Felsenstadt Petra in Jordanien vertreten, Indien mit dem Mausoleum Taj Mahal und Europa mit dem Kolosseum in Rom.

„Nie zuvor in der Geschichte haben so viele Menschen an einer weltweiten Entscheidung teilgenommen“, sagte die Schauspielerin Hilary Swank ("Million Dollar Baby") bei der Vorstellung der Liste. Den Initiatoren um den Schweizer Bernard Weber zufolge hatten 100 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben.

Die neue Liste soll nach dem Willen der Veranstalter die der Weltwunder der Antike ersetzen und auch Kulturen außerhalb Europas und des Nahen Ostens würdigen. Von den sieben antiken Weltwundern stehen nur noch die Pyramiden von Gisa.

Die UN-Kulturorganisation Unesco hatte sich jedoch von der Abstimmung distanziert. Sie sei nur Ergebnis einer Medienkampagne, während die Liste der UN zum Weltkulturerbe wissenschaftlich begründet werde.

Insgesamt standen 21 Bauwerke zur Auswahl. Darunter war auch die Freiheitsstatue in New York.

Link:
» Sieben Neue Weltwunder

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