Unesco
Regensburg zum Weltkulturerbe ernannt

Die Regensburger Altstadt ist von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Regensburg ist damit die 32. Welterbestätte in Deutschland.

REGENSBURG. Regensburg gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Die Bewerbung bei der Unesco verwies insbesondere darauf, dass Regensburg im 11. bis 13. Jahrhundert eine herausragende kontinentale Handelsstadt war und später von 1663 bis 1806 als einziges politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation fungierte.

Seit den 80er Jahren hatte sich Regensburg bereits um den begehrten Titel bemüht. Vor zwei Jahren reichte die Stadt schließlich ihre Bewerbungsschrift bei der Weltorganisation ein. Darin wurden der gotische Dom, die mehr als 800 Jahre alte Steinerne Brücke und die rund 1400 weiteren Einzeldenkmäler der Stadt detailliert aufgelistet.

Die Unesco schrieb in der Begründung für die Aufnahme Regensburgs: „(...) Es sind eine bemerkenswerte Anzahl von geschichtlichen Strukturen aus zwei Jahrtausenden erhalten, darunter alte römische und gotische Bauwerke. Die Regensburger Architektur des 11. bis 13. Jahrhunderts - darunter der Marktplatz, das Rathaus und die Kathedrale - definiert bis heute den Charakter der Stadt, beispielsweise durch hohe Häuser, enge Gassen und starke Befestigungen. (...) Die Stadt ist weiter deshalb bemerkenswert, weil sie eine reiche institutionelle und religiöse Geschichte aufweist als ein Zentrum des Heiligen Römischen Reichs, welches zum Protestantismus wechselte.“

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