Unfall geschah während eines Überholmanövers
Elf Tote bei Busunglück in Frankreich

Bei einem schweren Busunglück sind am Dienstagabend in Westfrankreich elf der Fahrinsassen ums Leben gekommen und es gab zahlreiche Verletzte. Bei den Fahrgästen handelt es sich um in Belgien lebende Marrokaner, die auf dem Weg in den Heimaturlaub waren.

HB POITIERS. 38 Menschen seien verletzt worden, davon zwölf schwer, teilte die Präfektur von Vienne mit. Der Bus war mit 50 Fahrgästen auf dem Weg von Brüssel nach Marokko, als er bei starkem Regen auf der vierspurigen Strecke bei Ligugé nahe Poitiers ins Schleudern geriet. Er stürzte über die Leitplanke und blieb auf dem Dach liegen.

Die Marokkaner waren auf dem Weg in den Heimaturlaub. Der Bus hatte zwei Fahrer und 48 Passagiere an Bord und zog einen Gepäckanhänger. Er hatte in Paris einen Zwischenhalt eingelegt und fuhr in Richtung Algesiras in Südspanien.

Das Unglück geschah gegen 21.20 Uhr bei einem Unwetter während eines Überholmanövers. Die Angaben der Überlebenden, ob der Bus einen Lastwagen überholt habe oder von ihm überholt worden sei, gingen auseinander. Alle Passagiere wurden in die Universitätsklinik Poitiers gebracht. Unter den Toten befindet sich auch ein 13-jähriger Junge.

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