Ungeliebte Zweirad-Konkurrenz
Krieg der Taxis in Paris

Harte Zeiten für Motorrad-Taxis in Paris: Die Konkurrenz hinter dem Lenkrad geht derzeit rabiat gegen die ungeliebten Zweiräder vor, die ihre Kundschaft oft schneller ans Ziel bringt.

dpa PARIS. Zerstochene Reifen, Handgreiflichkeiten an der Ampel - Pariser Taxifahrer gehen derzeit rabiat gegen die unliebsame Konkurrenz der Motorrad-Taxis vor. „Die Motorradtaxis haben einen schweren Stand“, sagte Pascal Wilder, der Vorsitzende des französischen Taxiverbandes, der Zeitung „Libération“.

Die etwa 200 Taxis auf zwei Rädern, die es seit einiger Zeit in Paris gibt, haben derzeit keinen rechtlichen Status. Sie sind zwar offiziell zum Personentransport zugelassen, dürfen aber beispielsweise keine Kunden am Flughafen aufnehmen. Viele Motorrad- Taxifahrer klagten über Übergriffe konventioneller Taxifahrer, schreibt „Libération“.

Die Motorradtaxis, die bequeme Sitze auf extrabreiten Maschinen bieten, sind bis zu 30 Prozent teurer als konventionelle Taxis. Sie sind oft schneller am Ziel, weil sie sich unerlaubterweise am Straßenrand am Stau vorbeischlängeln. Schutzhelme werden den Kunden gestellt.

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