Unglück auf der Autobahn
Lastwagen rammt Reisebus

Schreckensnacht auf dem Berliner Autobahnring: Ein Reisebus mit Schülern aus Polen und ein polnischer Lastwagen stießen zusammen. Der LKW-Fahrer und sein Beifahrer starben noch vor Ort. Viele Schüler wurden verletzt.
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MichendorfEin Reisebus mit Schülern aus Polen ist in der Nacht zum Donnerstag auf dem Berliner Autobahnring von einem Lastwagen gerammt worden. Zwei polnische Lkw-Fahrer starben und mehrere Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Zwei weitere Lastzüge wurden in den Unfall verwickelt. Insgesamt mussten zwei Erwachsene und drei Schüler im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Der mit 61 Menschen, darunter 54 Schüler einer 7. Klasse aus Poznan, besetzte Bus war auf dem Weg nach London. Die Gruppe brach die Reise nach dem Unglück ab und kehrte am Nachmittag mit einem Ersatzbus nach Hause zurück.

Der Unfall auf der A10 ereignete sich nach Polizeiangaben um 00.30 Uhr. Der 23 Jahre alte Fahrer des Reisebusses musste zwischen Michendorf und Ferch auf dem rechten Fahrstreifen halten. Ein nachfolgender Lkw bemerkte das zu spät und fuhr auf. Die eingeklemmten Fahrer und Beifahrer im Alter von 45 und 58 Jahren konnten erst nach mehreren Stunden tot aus ihrer völlig zerstörten Kabine geborgen werden. Nach dem Aufprall war der Bus zunächst in die Leitplanke und dann gegen einen weiteren Lastzug geschleudert worden. Dieser Laster kollidierte dann noch mit einem dritten Lastwagen.

Weshalb der Reisebus gestoppt hatte, blieb zunächst unklar. Der Busfahrer und sein Beifahrer sowie ein Lastwagenfahrer und drei Kinder kamen zur Versorgung zeitweise ins Krankenhaus. Bei anderen Unfallbeteiligten war nur eine ambulante Behandlung am Unfallort erforderlich.

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