Unglück
Verletzte bei Bruchlandung in Jamaika

Bei der Bruchlandung eines voll besetzten Passagierflugzeugs der American Airlines auf Jamaika sind mindestens 30 Menschen verletzt worden. Die Maschine schoss bei der Landung auf dem Flughafen von Kingston über die Landebahn hinaus.
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HB WASHINGTON/MIAMI. „Das Flugzeug ist in zwei Teile auseinandergebrochen“, sagte der jamaikanische Informationsminister Dary Vaz. Augenzeugen zufolge schoss die Maschine am Dienstagabend über die Landebahn hinaus. Alle Passagiere und die Besatzung seien aus dem Flugzeug in Sicherheit gebracht worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft, Charley Wilson. 29 Verletzte wurden in ein Krankenhaus in der Hauptstadt gebracht, weitere Verletzte wurden am Flughafen behandelt. Zur Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Angaben. Der Zeitung „Jamaica Observer“ zufolge wurden bei dem Unglück 40 Menschen verletzt. Nach Informationen des Senders CNN wurden vier Passagiere schwer verletzt. Die Fluggesellschaft teilte dagegen mit, dass niemand schwer verletzt worden sei. Auch Tote habe es nicht gegeben.

Der Flug 331 einer Boeing 737 mit 148 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord war bei starkem Regen auf dem Flughafen von Kingston gelandet. Die Maschine der AMR-Tochter war in Washington gestartet und in Miami zwischengelandet.

Ein Flugzeug des Billigfliegers Ryanair schoss am Mittwoch auf dem schottischen Flughafen Prestwick ebenfalls über die Landebahn hinaus. Nach ersten Informationen der Polizei wurde keiner der 129 Passagiere verletzt. Die Maschine berührte gegen 9.00 Uhr bei eisigen Temperaturen die Landebahn des Flughafens, der etwa 50 Kilometer südlich von Glasgow liegt. Die Maschine vom Typ Boeing 737 konnt nicht rechtzeitig stoppen und kam im schneebedeckten Gras zum Stehen. Die Passagiere aus Dublin verließen das Flugzeug über die eingebaute Vordertreppe.

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