Unglücksmaschine von Phuket
Pilot missachtete Tower-Warnung

Der Pilot der thailändischen Maschine, bei deren Absturz 89 Menschen ums Leben kamen, hat offenbar Warnungen des Flughafens vor einer gefährlichen Windschere missachtet. Buddhistische, muslimische und katholische Geistliche beteten gemeinsam für die Opfer des Unglücks.

HB PHUKET. Als Windschere bezeichnen Fachleute eine plötzliche Änderung der Windrichtung oder -geschwindigkeit. Trotz der Warnung habe sich der indonesische Pilot Areef Mulyadi zur Landung entschlossen, sagte am Montagabend der Leiter der thailändischen Luftverkehrsbehörde, Chaisak Ungsuwan. Sein letztes Wort im Funkkontakt mit dem Tower habe gelautet: „Landing“ (Wir landen).

Buddhistische Mönche, muslimische Imame und ein katholischer Priester beteten am Dienstag für die 89 Opfer des Unglücks vom Sonntag. Es handelt sich um Passagiere und Besatzungsmitglieder aus zehn Ländern, darunter auch um einen 29-jährigen Deutschen. 41 Passagiere überlebten das Unglück.

Die vier deutschen Überlebenden des Flugzeugunglücks in Thailand sollen derweil an diesem Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das sagte eine Sprecherin des Bangkok- Hospitals im Phuket. Die aus Bayern und Leipzig stammenden Deutschen hatten sich nach der Bruchlandung der Maschine am Sonntag wie 36 andere durch die Notausgänge retten können.

Die vier wollten nach eigenen Angaben so schnell wie möglich nach Deutschland zurückkehren. Allerdings müssen sie in Phuket auf die Ausstellung neuer Reisepapiere warten. Das sollte nach Angaben der deutschen Botschaft nur wenige Tage dauern.

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