Unter Verschluss

Unvollendete Michael-Jackson-Songs aufgetaucht

Der frühere Toningenieur von Michael Jackson besitzt noch unvollendete Songs des King of Pop. Er sei sicher, dass bald neue Alben erscheinen würden. Dazu müssten aber Jacksons Familie und Plattenfirma zustimmen.
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Einem Toningenieur zufolge gibt es noch 20 unveröffentlichte Songs des verstorbenen Michael Jackson. Quelle: ap
Michael Jackson

Einem Toningenieur zufolge gibt es noch 20 unveröffentlichte Songs des verstorbenen Michael Jackson.

(Foto: ap)

ParisDer ehemalige Toningenieur von Michael Jackson hat auf seinem Rechner 20 unvollendete Songs des verstorbenen Popstars gespeichert. Aus rechtlichen Gründen dürfe er diese momentan aber niemandem vorspielen, sagte Michael Durham Prince der französischen Zeitung „Le Parisien“. Jackson habe den Hintergrundgesang für die Stücke nicht mehr einsingen können, dafür müsste noch jemand gefunden werden. Einer Veröffentlichung dieser Songs müssten aber die Plattenfirma Sony und Jacksons Familie zustimmen.

Er sei sicher, dass in Zukunft noch Alben von Michael Jackson erscheinen würden, sagte Prince. „Wir denken darüber nach, alle sechs Monate neue Songs herauszubringen.“ Der Toningenieur hatte von 1995 bis zu Jacksons Tod für den Musiker gearbeitet.

Die „Jacko“-Trauerfeier in Bildern
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Nachdem der Sarg des "King of Pop" in das Staples Center gebracht wurde, ergriff der Geistliche Lucious Smith in einer kurzen Ansprache als erster das Wort. Smith sagte: "Wir erinnern uns an diesen Mann und an alles, was er an Liebe der Welt während eines halben Jahrhunderts gebracht hat." Weiter sagte er: "Solange wir uns an ihn erinnern, wird er bei uns sein."Foto: dpa

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Soul-Legende Diana Ross kam nicht ins Staples Center. Zahlreiche Medien hatten zuvor gemutmaßt, sie würde Michael Jackson dort live die letzte Ehre erweisen. Der Musiker Smokey Robinson (Foto) las in seinem kurzen Auftritt zu Beginn der Trauerfeier ein knappes Grußwort von Ross vor. Ihr tue es Leid, nicht dabei sein zu können, aber sie habe Michael Jackson zu nahe gestanden, um so öffentlich zu trauern.Foto: Reuters

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Mariah Carey und ihr Kollege Trey Lorenz sangen den Hit "I'll Be There", mit dem Jackson gemeinsam mit seinen Brüdern als Jackson Five seine beispiellose Karriere begonnen hatte.Foto: ap

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Dann sang der Sänger Lionel Richie den Song "Jesus is Love".Foto: ap

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Danach würdigte der Gründer der schwarzen Plattenfirma Motown, Berry Gordy, den Verstorbenen. "Wenn er seinen ikonischen Moonwalk macht, war ich schockiert: Es war Magie. Er entschwand in den Orbit und kam nie mehr zurück." Mit Anekdoten aus dem Leben von Michael Jackson und anderen Pop-Größen brachte Gordy die tausenden Trauergäste in der Halle wiederholt zum Lachen. Selbst die Sargträger, mit Sonnenbrillen und weißen Glitzerhandschuhen im "Jacko"-Stil, grinsten amüsiert. Gordy erinnerte aber auch an die schlechten Zeiten, die der Popstar durchmachte. Foto: Reuters

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Nach Gordys Rede wurde im Staples Center ein Potpourri von Jackson-Hits mit wichtigen Szenen aus seinem Leben und seinen Videos eingespielt. Dann trat Stevie Wonder auf und setzte sich an einen Flügel auf der Bühne. Bevor er den Song "Never Dreamed You'd Leave In Summer" sang, sagte Wonder unter anderem: "Wir brauchen Michael eigentlich hier, aber Gott hat ihn wohl dringender gebraucht."Foto: dpa

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Die Basketball-Stars Kobe Bryant (links) und Magic Johnson erinnerten daran, was Michael Jackson für die Wahrnehmung der Schwarzen in der Gesellschaft bewirkt habe. "Michael gab so viel an so viele von uns", sagte Bryant. Johnson schwärmte, dass er durch Jackson als Vorbild zu einem besseren Basketball-Spieler geworden sei.Foto: Reuters

Medienberichten zufolge hatte das Management des Popsängers mit Sony einen Deal im Volumen von umgerechnet fast 183 Millionen Euro geschlossen. Demnach kann Sony binnen eines Jahrzehnts bis zu sieben Michael-Jackson-Alben herausbringen. Zwei Alben sind bereits posthum erschienen, derzeit gibt es nach Angaben des Unternehmens aber keine konkreten Pläne für weitere Veröffentlichungen.

Michael Jackson war am 25. Juni 2009 an einer Überdosis Medikamente gestorben. Sein persönlicher Arzt Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt. Wegen guter Führung und überfüllter Gefängnisse setzten ihn die US-Behörden aber schon nach zwei Jahren wieder auf freien Fuß.

  • afp
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