Unwetter in Deutschland
42 Menschen aus Lebensgefahr gerettet

Bei den heftigen Unwetter im Südwesten Deutschlands mussten 42 Menschen aus lebensgefährlichen Situationen gerettet werden. 7000 Rettungskräfte waren im Einsatz. Aber nicht für jeden kam die Hilfe rechtzeitig.

StuttgartBei dem schweren Unwetter haben Helfer im Südwesten 42 Menschen aus lebensgefährlichen Situationen gerettet. Das teilte der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CDU), am Montagabend in Stuttgart mit. In den betroffenen Gebieten im Osten und Norden des Bundeslandes hätten Feuerwehr und Polizei rund 520 Menschen vor den plötzlichen Wassermassen in Sicherheit gebracht. Für vier Menschen kam aber jede Hilfe zu spät.

Die Höhe des Sachschadens ist laut Strobl noch nicht abschätzbar. Wo es „angebracht und notwendig“ sei, prüfe das Land eine Soforthilfe. Der Innenminister lobte die Hilfsbereitschaft und „reibungslose“ Arbeit der 7000 Rettungskräfte in den neun betroffenen Stadt- und Landkreisen. Auch die Solidarität der Helfer untereinander habe noch Schlimmeres verhindert.

Strobl kritisierte Menschen, die ein solches Ereignis für Gag-Videos im Internet nutzten. Solche, wo etwa Männer in eine Hochwasserfluss springen, seien recht schnell am Montag im Internet verbreitet worden. „Das ist kein Spaß, das ist Ernst.“ Angesichts solcher Ereignisse sei es angebracht, Respekt vor Naturgewalten zu haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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