HB WIEN. Der Bus aus Deutschland sei auf der Donauufer-Autobahn in Korneuburg etwa zehn Kilometer vor der Wiener Stadtgrenze mit einem Lastwagen und einem anderen Auto zusammengestoßen. Danach sei der Bus über eine Abtrennung aus Beton auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden und etwa 100 Meter weitergerutscht, bevor er auf der Seite liegend liegen blieb.
Der Bus hatte ein Saarbrücker Kennzeichen und auch eine Schwerverletzte stammt aus der Stadt, hieß es. Ob die gesamte Gruppe von 40 Leuten aus dieser Region stammt, war unklar. Die Reisenden seien Zeugen Jehovas, die zu einem Kongress in Wien unterwegs waren.
Die Polizei sagte, der Bus sei mit rund 30 Personen besetzt gewesen. Zwei Frauen seien mit schweren Verletzungen per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Die Autobahn wurde in beiden Richtungen gesperrt.
Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos konnte dem verunglückten Bus nicht rechtzeitig ausweichen und krachte in die Unglücksstelle. Er starb noch am Unfallort. Der touchierte Lastwagen stürzte in die Böschung, wobei sich der Fahrer schwer verletzte. Die Beteiligten kamen alle in psychologische Betreuung.
Nach Eingang des Notrufs am Donnerstag vormittag von der Autobahn wurde bei den Rettungskräften der Umgebung Großalarm ausgelöst. Zwei Hubschrauber und etwa 30 Rettungsfahrzeuge eilten an den Unglücksort. Die Autobahn war zeitweise gesperrt.