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US-Medienbericht: Mehrere Verletzte bei Schießerei in Milwaukee

Nach Schüssen in einem Wellness-Center in Milwaukee sind drei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden. Ein Mann eröffnete in dem Salon das Feuer, bevor er in einem Auto geflüchtet sein soll.

Washington/Brookfield/ChicagoBei einer Schießerei in einem Schönheitssalon im US-Bundesstaat Wisconsin sind am Sonntag drei Menschen getötet worden. Vier weitere wurden bei dem Vorfall im Vorort Brookfield am Rande der Großstadt Milwaukee verletzt, wie die Polizei mitteilte. Laut US-Medien war möglicherweise ein Familienstreit Ursache des Dramas.

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Der Täter sei in den Salon gekommen und habe das Feuer eröffnet, sagte der Polizeichef von Brookfield, Daniel Tushaus, vor Reportern. Er habe dort auch etwas hinterlassen, was wie ein selbstgebauter Sprengsatz aussehe. Deshalb habe die Polizei zunächst nicht das gesamte zweistöckige Gebäude absuchen können.

Der Sender NBC berichtete, die Polizei suche nach einem Tatverdächtigen, der in einem Auto geflüchtet sein soll. Einigen Medienberichten zufolge wollte der Mann seine Frau und seine Tochter, die in dem Schönheitssalon arbeiteten, von dort mitnehmen.

Das Motiv der Tat lag zunächst im Dunkeln. Allerdings ging aus Gerichtsdokumenten hervor, dass gegen den Verdächtigen vor zwei Wochen eine einstweilige Verfügung wegen Verdachts auf häusliche Gewalt verhängt worden war.

TV-Bilder zeigten mehr als ein dutzend Rettungswagen auf einem Parkplatz des gegenüberliegenden Einkaufszentrums. Ein Teil des Zentrums wurde nach der Schießerei geräumt.

Ein Anwohner sagte der Zeitung "Milwaukee Journal Sentinel", eine Frau sei bei dem Vorfall von einem Mann verfolgt schreiend aus dem Schönheitssalon gerannt. Dieser habe eine Schusswaffe in der Hand gehabt. Die Polizei sei wenig später gekommen und der Mann geflüchtet.

Die Schießerei ereignete sich knapp einen Kilometer von einem Hotel entfernt, in dem ein Bewaffneter im Jahr 2005 das Feuer auf die Teilnehmer eines Gottesdienstes eröffnet und sieben Menschen getötet hatte.

Im US-Staat Wisconsin ist es bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass ein Bewaffneter das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet hat. Im August hatte ein Angreifer in einem Sikh-Tempel südlich von Milwaukee sechs Menschen getötet, bevor er sich das Leben nahm

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