US-Präsident George W. Bush erklärte Teile des Bundesstaates zum Notstandsgebiet
Hurrikan "Charley" verwüstet Teile Floridas

An der Küste Floridas hat der Wirbelsturm «Charley große Schäden angerichtet. Häuser stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt.

HB BERLIN. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern ist der Hurrikan «Charley» über Teile Florida hinweggefegt. An der Küste löste der Wirbelsturm eine Flutwelle von mehr als viereinhalb Metern Höhe aus. Häuser brachen zusammen und Bäume stürzten um. Zwei Menschen starben während des Sturms bei Verkehrsunfällen. Ein Mann wurde vor seinem seinem Haus von einem umfallenden Baum getötet. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.

Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden mehrere Menschen in einem mobilen Trailer-Park getötet. Krankenwagen kämen nicht in das Gebiet durch, hieß es. Nach hunderten Menschen werde noch gesucht.

Etwa 30 Kilometer im Landesinnern stürzte in der Stadt Arcadia das Dach einer Sammelunterkunft ein. Es gab mindestens einen Verletzten. In dem Gebäude befanden sich etwa 1200 Menschen. Etwa eine halbe Million Haushalte hatten keinen Strom mehr. Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, ging von Schäden in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar aus. US-Präsident George W. Bush erklärte die am schwersten betroffenen Landdtriche zum Notstandsgebiet.

Fast zwei Millionen Menschen waren vor dem Sturm aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen.

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