US-Regierungsviertel
Wirbel nach angeblichen Schüssen

Aufregung im US-Regierungsviertel: Nach Berichten über eine angebliche Schießerei hat die Polizei in Washington ein Bürogebäude des US-Repräsentantenhauses durchkämmt. Finden konnten die Spezialeinheiten in dem geräumten Gebäude jedoch nichts.

HB WASHINGTON. Polizeiangaben zufolge gab es jedoch keine Hinweise auf Verletzte oder Festnahmen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Kongress-Komplex abgeriegelt, nachdem Mitarbeiter wegen angeblich abgefeuerter Schüsse und Rauchgeruchs Alarm geschlagen hätten. „Die Polizisten suchten den Ort der angeblichen Schüsse auf und stellten fest, dass es nach Schießpulver roch“, sagte einer der Beamten. Die verdächtigen Geräusche in der Garage des Gebäudes könnten jedoch auch durch Feuerwerkskörper ausgelöst worden sein, hieß es später. Der Nachrichtensender CNN berichtete, vermutlich habe das Geräusch von einem Presslufthammer gestammt. Um jedes Risiko auszuschließen, sollte das Bürohaus Raum für Raum durchsucht werden.

„Es könnten Menschenleben in Gefahr sein. Sollte sich eine bewaffnete Person in dem Gebäude befinden, werden wir sie sicher finden“, sagte Polizeisprecherin Kimberly Schneider. Berichte über Festnahmen oder Verletzte lagen nicht vor. Allerdings musste ein Mitarbeiter aus dem Bürogebäude wegen einer Panikattacke in einem Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei sperrte nach dem Vorfall die Eingänge zu dem Gebäude ab und hinderte Menschen daran, es zu betreten oder es zu verlassen. Die Sperrung wurde kurzzeitig aufgehoben, dann jedoch wieder in Kraft gesetzt und erst am Nachmittag (Ortszeit) wieder aufgehoben. Auf den Straßen um das Gebäude zeigten Polizeikräfte mit Waffen Präsenz, die Bundespolizei FBI, Rettungskräfte und ein Sonderkommando für Gefahrgut war vor Ort.

Zahlreiche US-Abgeordnete hatten Washington vor den einwöchigen Parlamentsferien bereits verlassen. Im Senat herrschte geringer Betrieb, im Repräsentantenhaus fanden keine Sitzungen statt.

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