US-Verteidigungsministerium unterstützt Forschung
Bienen sollen Minen suchen

Unglaublich aber wahr: Ein amerikanischer Professor hat Bienen darauf trainiert, Landminen aufzuspüren. Die kleinen Insekten sollen die Minen am Geruch erkennen können. Das hat Professor Jerry Bromenshenk von der Universität von Montana in seinen Forschungen herausgefunden.

HB. Die Bienen würden auf der Futtersuche vom Geruch der chemischen Bestandstoffe der Minen angelockt und genau über dem Sprengkörper kreisen, sagte Bromenshenk. Nach Angaben des Professors sind die modernen Landminen mit herkömmlichen Detektoren immer schwieriger aufzuspüren, da der Sprengstoff nicht mehr mit Metall sondern mit Plastik umhüllt ist. Die von ihm trainierten Bienen hätten die Plastikminen bei einem gerade beendeten Versuch in Missouri auch aus über sieben Metern Abstand erkannt.

Bromenshenks Forschung wird vom US-Verteidigungsministerium unterstützt. Die Bienen könnten innerhalb von wenigen Monaten eingesetzt werden, sagte der Professor. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind derzeit rund 110 Millionen Landminen in über 70 Ländern dieser Welt verlegt. Etwa die gleiche Anzahl von Minen soll sich noch in militärischen Depots befinden.

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