USA
Drama auf American-Airlines-Flug 924

Der tödliche Zwischenfall auf dem Flughafen von Miami in Florida entpuppt sich als Tragödie: Der Mann, der am Mittwochabend von einem bewaffneten Flugbegleiter nach einer Drohung mit einem Sprengsatz erschossen worden war, war offenbar kein Terrorist, sondern psychisch krank. Eine Bombe hatte er nicht bei sich.

HB MIAMI. Bei dem Erschossenen handelt es sich um den 44-jährigen US-Bürger Rigoberto Alpizar, der aus Costa Rica stammt und 1986 eingewandert war. Er war mit einem anderen Flugzeug aus der ecuadorianischen Hauptstadt Quito gekommen und in Miami umgestiegen.

Ein Augenzeuge berichtete, der Mann sei in einer Maschine der Fluggesellschaft American Airlines kurz vor dem Start nach Orlando wild den Gang entlang gerannt und habe von einer Bombe erzählt. Seine mit ihm reisende Frau habe gesagt, ihr Mann leide an einer manisch-depressiven Erkrankung und habe seine Medikamente nicht genommen. Eine unabhängige Bestätigung für diese Angabe liegt bisher nicht vor.

Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums, Brian Doyle, erklärte, die "Air Marshals" genannten Flugbegleiter an Bord der Maschine hätten den Mann verflolgt. Als er aus der Tür gestürmt sei und versucht habe, über die Fluggastbrücke in das Terminal zu fliehen, hätten ihn die Beamten aufgefordert, seinen Rucksack auf den Boden zu stellen. Als er jedoch in die Tasche gegriffen habe, hätten die beiden Marshals dreimal auf ihn geschlossen. Alpizar starb später an seinen Verletzungen.

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