USA
Starjournalist Dan Rather verklagt CBS

Der amerikanische Fernsehjournalist Dan Rather hat seinen ehemaligen Arbeitgeber CBS auf 70 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Dabei geht es um eine Recherche zum Militärdienst von Präsident George W. Bush, die zum Rauswurf des Starmoderators führte.

HB NEW YORK. Der langjährige Moderator der Nachrichtensendung „CBS Evening News“ wirft dem Sender vor, ihm nach seinen Recherchen zu Bush die Unterstützung entzogen und zum Sündenbock gemacht zu haben. Im März 2005 wurde Rather nach 24-jähriger Tätigkeit entlassen.

Der 75-Jährige reichte die Klage am Mittwoch in New York ein. Er macht geltend, dass der Sender seiner Reputation geschadet habe und für hohe finanzielle Verluste verantwortlich sei. Der Vorstoß richtet sich nicht nur gegen die CBS Corp., sondern auch gegen einzelne CBS-Manager wie CEO Leslie Moonves. Ein CBS-Sprecher sagte, die Klage sei haltlos.

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