Aus aller Welt

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Venezuela: Dutzende Tote nach Gefängnis-Meuterei

Bei einer blutigen Revolte in einem venezuelanischen Gefängnis sind Medienberichten zufolge bis zu 50 Menschen getötet worden. Der genaue Tathergang ist noch unklar. Die Regierung kündigte bereits eine Untersuchung an.

CaracasNach dem Sturm eines Gefängnisses durch Militäreinheiten sind in Venezuela zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitungen „El Universal“ und „El Nacional“ berichteten am Freitagabend (Ortszeit) von 54 Toten und über 80 zum Teil schwer Verletzten. Der TV-Sender Globovision meldete hingegen zunächst nur 25 Todesopfer. Sicherheitskräfte waren den Angaben zufolge Freitagfrüh (Ortszeit) in die Haftanstalt in Uribana im Bundesstaat Lara gekommen, um die Insassen zu entwaffnen. Anschließend kam es zu dem Gewaltausbruch.

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Offiziell bestätigt wurden die Angaben zu den Todesopfern zunächst nicht. Auch der genaue Hergang des Vorfalls war noch unklar. Die Soldaten sollen von den Insassen angegriffen worden sein. Angebliche seien auch Granaten gezündet worden sein.

Südamerika

Die für die Haftanstalten des Landes verantwortliche Ministerin Iris Varela sagte, die schwere Meuterei sei ausgebrochen, nachdem sich Gefangene gegen die Durchsuchung der Zellen nach illegalen Waffen durch Militäreinheiten gewehrt hatten. Zuvor waren die Behörden nach Angaben Varelas über Zusammenstöße zwischen rivalisierenden Gefängnisgruppen informiert worden, die um die Vorherrschaft in der Haftanstalt kämpfen.

In einer offiziellen Erklärung zu dem Einsatz hieß es: „Aufgrund gewalttätiger Vorkommnisse im Gefängnis von Uribana wurde eine Durchsuchung notwendig, um die Insassen der Haftanstalt komplett zu entwaffnen.“

Erst zwei Stunden nach Beginn des Einsatzes waren den Angaben zufolge erste Detonationen in dem Gefängnis zu hören. Vermutlich hatten die Insassen die Sicherheitskräfte daran hindern wollen, in bestimmte Teile des Gefängnisses vorzudringen. 20 Krankenwagen waren im Einsatz. Vor der Haftanstalt fuhren Panzerwagen auf.

  • 26.01.2013, 15:13 UhrMoshe

    Also ganz speziell, Herr Hugo Chavez' und sein "Sozialismus des XXI Jahrhunderts ". Echt 'bewundernswert' was aus einem einst wunderschönen Land in den Händen der 'Roten' geworden ist.

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