Verätzungen, Augenreizungen und Atembeschwerden
38 Kinder bei Schaumparty in Bayern verletzt

Weil knapp 50 Kinder gleichzeitig auf eine Hüpfburg stürmten, stürzte diese ein. Mehrere Jungen und Mädchen rutschten aus und atmeten den Füllschaum ein. Auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

HB/dpa ERGOLDING. Bei einer Schaumparty in einer Hüpfburg sind im niederbayerischen Ergolding 38 Kinder und ein Feuerwehrmann verletzt worden. Alle Opfer seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, sagte Polizeisprecherin Daniela Apfelbeck. Fünf Kinder erlitten schwere Verletzungen. Rund 50 Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren hätten am Nachmittag die mit Schaum gefüllte Hüpfburg in einem Schwimmbad gestürmt. Dadurch sei die aufblasbare Burg eingestürzt. Unter den Kindern sei Panik ausgebrochen.

Mehrere Kinder seien auf dem mit Schaum bedeckten Boden ausgerutscht und übereinander gefallen. „Die Kinder haben dabei Schaum eingeatmet und verschluckt“, sagte Apfelbeck. Dabei hätten sie Verätzungen, Augenreizungen und Atembeschwerden erlitten. Ob, wie zunächst angenommen, eine falsche Zusammensetzung des Schaums die Verletzungen hervorgerufen habe, soll erst noch untersucht werden. Die Kinder wurden von rund 15 jungen Feuerwehrmännern, die die Schaumparty mitorganisiert hatten und sich im Bad aufhielten, geborgen. Dabei wurde ein Feuerwehrmann verletzt.

Die Hüpfburg war an einem kleinen Hang in dem Freibad aufgebaut worden. Die Unglücksstelle wurde weiträumig abgesperrt. „Der Badebetrieb konnte weitergehen, für die übrigen Besucher bestand keinerlei Gefahr“, sagte Apfelbeck. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich mehrere hundert Badegäste in dem Freibad.

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