Veraltetes Flugzeug
Vier Tote bei Flugzeugabsturz in Hamburg

Beim Absturz eines 44 Jahre alten Wasserflugzeuges in Hamburg sind vier Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte am Sonntagvormittag im Hafengelände auf Bahngleise und brannte aus. Der Pilot und ein weiterer Passagier wurden mit schwersten Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

HB HAMBURG. Die Ärzte kämpfen nun um ihr Leben. Unter den Toten ist laut Feuerwehr ein Kind. Das Flugzeug war mit insgesamt sechs Personen besetzt. Die Unfallursache ist noch unklar.

Die Betreiberfirma Himmelsschreiber GmbH lehnte auf Anfrage Auskünfte über das Unglück ab. Nach einem Bericht des NDR-Hörfunks hatten Zeugen kurz vor dem Unglück Motoraussetzer gehört. Das Luftfahrtbundesamt hat laut Feuerwehr die Untersuchungen übernommen.

Mit der Unglücksmaschine wurden Rundflüge von den Landungsbrücken aus veranstaltet. Nach Angaben von der Homepage des Betreibers handelt es sich um ein einmotoriges Propellerflugzeug vom kanadischen Typ De Havilland DHC-2 Beaver aus dem Baujahr 1962. Das Flugzeug war ein vertrauter Anblick im Hamburger Hafen und über der Stadt. Für 85 Euro pro Person wurden 20-minütige Rundflüge angeboten. Das mit Schwimmern ausgerüstete Flugzeug startete und landete mitten auf der Elbe.

Bei Start der Maschine und während des Fluges herrschte strahlender Sonnenschein und nur leichter Wind. Das Flugzeug stürzte offenbar kurz nach dem Start ab. Die Opfer stammen aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen. An der Landestelle warteten zehn Angehöre auf die Rückkehr des Flugzeuges, sie wurden von Polizei und Feuerwehr betreut.

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