Verdächtiger gefasst
Verletzte bei Schüssen an französischer Schule

In Frankreich ist es an einer Schule zu Schüssen gekommen. Ein 16-Jähriger soll unter anderem seinen Rektor angeschossen haben, bevor er überwältigt wurde. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler aus.
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ParisEin 16-Jähriger soll an seiner Schule im südfranzösischen Grasse am Donnerstag mindestens drei Menschen angeschossen haben. Verletzt wurden zwei Mitschüler des mutmaßlichen Täters und der Rektor des Gymnasiums Alexis de Tocqueville, der dazwischen gehen wollte, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Der mit mehreren Waffen ausgerüstete 16-Jährige wurde festgenommen. Hintergrund der Tat waren offenbar Probleme mit Schulkameraden.

Die Ermittler erklärten, es gebe keinerlei Hinweise für einen terroristischen Hintergrund. Es sei zudem davon auszugehen, dass der Teenager alleine gehandelt habe. Die Untersuchungen liefen aber noch, um jeden Zweifel über mögliche Mittäter auszuräumen, hieß es aus Polizeikreisen.

Keiner der drei Angeschossenen schwebte in Lebensgefahr. Sieben weitere Personen seien in Behandlung, sagte Staatsanwältin Fabienne Atzori. Sie erklärte, der 16-Jährige sei mit einem Gewehr, mehreren Pistolen und einer kleinen Granate zunächst in einen Klassenraum gegangen, habe dort aber seine gesuchten Opfer nicht gefunden. Daraufhin habe er das Feuer eröffnet.

Viele Franzosen hatten nach den ersten Meldungen von der Tat schon das Schlimmste befürchtet. Schießereien an Schulen passieren in Frankreich nur selten. Und in dem Land gilt nach den Terroranschlägen der jüngsten Zeit noch der Ausnahmezustand.

„Das war die verrückte Tat eines fragilen jungen Mannes, der von Schusswaffen fasziniert war“, sagte Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem bei einem Besuch an der Schule. „Wir sind dem Schlimmsten entgangen.“

Die Polizei sperrte das Gebiet um die Schule weiträumig ab. Einige Schüler verschanzten sich in ihren Klassenräumen. Ein Angestellter eines nahegelegenen Elektronikgeschäfts sagte, dass die Anwohner gebeten worden seien, in ihren Häusern zu bleiben.

Der Präsident der Region, Christian Estrosi, sagte, der Rektor sei am Arm verletzt worden, als er den Täter aufhalten wollte. „Er versuchte, dazwischen zu gehen ... versuchte, ihn zu beruhigen, aber es gelang ihm leider nicht.“

Das als Hauptstadt des Parfüms bekannte Grasse mit seinen rund 50 000 Einwohnern befindet sich rund 20 Kilometer nördlich von Cannes im südostfranzösischen Département Alpes-Maritimes. Die Großstadt Nizza, in der ein Attentäter mit einem Lastwagen am französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 2016 insgesamt 86 Menschen getötet hatte, liegt nur knapp 40 Kilometer von Grasse entfernt.

Die Regierung gab unmittelbar nach der Tat eine landesweite Warnung heraus, die Franzosen unter anderem auf ihren Mobiltelefonen angezeigt wurde. Das Warnsystem war nach den Pariser Terroranschlägen vom November 2015 eingeführt worden.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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  • "Herr Alfred E. Neumann - 09.03.2017, 12:35 Uhr

    Liebe Kommentatoren, leider werden wir noch viereinhalb Jahre mit der psychopatologischen Zonenpfaffentochter oder dem Kriminellen Alkoholiker leben müssen.
    Handlungsunfähig werden wir gezwungen zuzuschauen wie dieses großartige Land zugrunde gerichtet wird!"

    @HBO
    das ist sogar unter meinem Niveau.
    Ich bin zwar ein glühender Anhänger von Trump und Putin, und sehe für unser Reich nur die AFD als Rettung, aber das geht wirklich zu weit.
    Bitte Neumann entfernen, der ist ja wohl MAD! Danke

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