Vereinte Nationen befürchten mehrere Opfer
Erdbeben vor Sumatra fordert über 600 Tote

Das schwere Erdbeben vor der Westküste des Landes hat bislang 616 Menschen das Leben gekostet. Unterdessen erschüttert ein Nachbeben der Stärke 5,8 benachbarte Inseln sowie Teile der Provinz Nordsumatra.

HB JAKARTA. Nach jüngsten Berichten der Behörden seien bei dem Erdstoß der Stärke 8,7 vor einer Woche auf der Richterskala mehr als 3. 200 Menschen auf der Insel Nias verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Helfer suchten weiterhin unter den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Überlebenden. Die Vereinten Nationen hatten Befürchtungen geäußert, dass dem Beben etwa 1. 300 Menschen zum Opfer fielen.

Derweil erschütterte am Montag ein Nachbeben der Stärke 5,8 Nias, benachbarte Inseln sowie Teile der Provinz Nordsumatra. Unter den Bewohnern brach Panik aus. Behördenangaben zufolge stürzte in Nordsumatra ein vierstöckiges Hotel in sich zusammen. Dabei seien mindestens fünf Menschen verletzt worden, hieß es. Zuvor hatten die Behörden von einem Beben der Stärke 4,8 gesprochen.

Nias war von den Folgen des Seebebens vom 26. Dezember weitgehend verschont geblieben. Durch den Erdstoß der Stärke 9,0 und eine nachfolgende Flutwelle waren alleine in Indonesien mehr als 220 000 Menschen getötet worden oder galten zunächst noch vermisst.

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