Verfolgung in James-Bond-Manier
Hartnäckiger Verfolger klammerte sich auf Autodach fest

Nicht locker lassen wollte ein 43-Jähriger aus Bad Honnef. Bei der abenteuerlichen Verfolgung eines Autoräubers fuhr er nahe Siegburg einige hundert Meter auf dem Dach des entwendeten Wagens mit - die Polizei per Handy immer in Hörweite.

HB HIEGBURG. Der 29-jährige Täter konnte schließlich festgenommen werden, wie die Siegburger Polizei am Montag mitteilte. Der hartnäckige Verfolger blieb unverletzt.

Nach den Angaben der Polizei hatte der 29-Jährige am Sonntagnachmittag im Bonner Norden ein Auto geraubt, in dem er einem neunjährigen Kind die Schlüssel abnahm, als es gerade etwas aus dem geparkten Wagen holen wollte. Wenig später fiel der Mann auf der Autobahn A 59 durch seine rabiate Fahrweise auf. Der 43-Jährige rief per Handy die Polizei, hängte sich an und verfolgte das Fahrzeug bis nach Siegburg. Dort rammte der Räuber das Auto des Verfolgers, als der eine Straße blockieren wollte.

An einer Ampel sei es dem 43-Jährigen gelungen, auf das Dach des Fluchtwagens zu springen. Dort habe er sich festgehalten und auf den 29-jährigen eingeredet, berichtete die Polizei, die alles per Handy mithören konnte. Mit dem Verfolger auf dem Autodach sei der Räuber dann noch einige hundert Meter auf der Autobahn A drei Richtung Köln gefahren, habe dann aber kurz angehalten, so dass der 43-Jährige absteigen konnte. Die Polizei habe den polizeibekannten 29-Jährigen schließlich wenige später an der Ausfahrt Lohmar-Nord festnehmen können.

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