Aus aller Welt

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Vergewaltigung in Indien: Mutmaßliche Täter stehen vor Gericht

Ganz Indien ist schockiert über die Vergewaltigung einer jungen Frau. Jetzt sind die Verdächtigen vor einem Schnellgericht wegen Mordes angeklagt worden. Bisher kamen Vergewaltiger in Indien allerdings gut davon.

Neu DelhiNach der tödlichen Vergewaltigung einer 23 Jahre alten Studentin in Indien sind fünf mutmaßliche Täter am Donnerstag des sexuellen Missbrauchs und des Mordes angeklagt worden. Ihnen wird vorgeworfen, die junge Frau im Dezember vergewaltigt, brutal geschlagen und anschließend aus einem fahrenden Bus geworfen zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe. Die Frau war trotz Notoperationen an ihren schweren Verletzungen gestorben.

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Ein weiterer Verdächtiger soll noch minderjährig sein. Das soll durch medizinischer Tests geklärt werden. Gegen Minderjährige kann in Indien keine Mordanklage erhoben werden. Die brutale Vergewaltigung der jungen Frau, deren Name bislang nicht veröffentlicht wurde, hatte sowohl in Indien als auch international für einen Aufschrei der Empörung gesorgt.

Die Studentin wurde nach Polizeiangaben fast eine Stunde lang vergewaltigt, wie ihr Begleiter mit Eisenstangen geschlagen und schließlich nackt aus dem fahrenden Bus geworfen. Zwei Wochen nach der Tat erlag sie in einem Krankenhaus in Singapur ihren schweren inneren Verletzungen.

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Medienberichten zufolge wurden Aussagen von 30 Zeugen gesammelt, der Polizeireport soll mehr als 1.000 Seiten umfassen. Den Beschuldigten werden wohl Pflichtverteidiger zur Seite gestellt, nachdem die Mitglieder der Anwaltskammer die heikle Aufgabe aus moralischen Gründen und mit Verweis auf die Schwere des Verbrechens abgelehnt haben.

  • 04.01.2013, 10:56 UhrOckhams_Rasiermesser

    Wer auch immer die Todesstrafe fordert, ist genauso ein Barbar wie diese Täter.

  • 03.01.2013, 14:37 Uhrchris

    Auf jedenfall die Todestrafe !! Unglaublich was dieses arme Mädchen durchmachen mußte.. meine Meinung..

  • 03.01.2013, 09:37 Uhrstatesman

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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