Verkehr stand still
Unbekannte sabotieren Bahnstrecke Dortmund-Lünen

Auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Lünen stand am Morgen der Verkehr still. Unbekannte hatten einen Anschlag verübt. Glücklicherweise ist wenig passiert. Es ist nicht das erste Mal, dass in der Gegend die Schienen sabotiert worden sind.

HB DORTMUND. Unbekannte hätten Metallteile an den Schienen in Höhe des Datteln-Hamm-Kanals angebracht, teilten Staatsanwaltschaft und Deutsche Bahn am Montag mit. Ein Nahverkehrszug sei unbeschadet geblieben, Menschen seien nicht verletzt worden. Der herannahende InterCity-Zug von Garmisch-Partenkirchen nach Hamburg sei noch rechtzeitig gestoppt worden.

Die eingleisige Strecke, auf der auch ICE-Züge verkehren, blieb bis acht Uhr am Montagmorgen gesperrt. Berufspendler mussten in Busse umsteigen und Verspätungen erdulden. Fernzüge seien über andere Strecken umgeleitet worden, so die Bahn.

Eine heiße Spur zu den Tätern haben die Ermittler bisher nicht, wie Oberstaatsanwältin Ina Holznagel sagte. Nähere Angaben zur Konstruktion der Metallteile wollte Holznagel „aus taktischen Gründen“ nicht machen. Das Landeskriminalamt werde das gefundene Material zunächst untersuchen.

Völlig offen sei zudem, ob es Verbindungen zu früheren Anschlägen auf Bahnstrecken in der Umgebung von Dortmund gibt. Im Jahr 2004 hatte es bereits eine Serie von Anschläge mit Metallplatten auf Bahnstrecken in Kamen und Castrop-Rauxel gegeben.

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