Verkehrschaos
Wintereinbruch bringt Unfälle und Tote

Der Winter hat am Freitag weite Teile Deutschlands und Europas durcheinander gebracht: Es gab hunderte Unfälle mit mehreren Toten, unter Schneelast brechende Bäume, Stromausfälle und lahm gelegte Bahnstrecken.

HB HAMBURG. Tief „Thorsten“ führte mit heftigen Schneefällen zu Chaos auf den Straßen. Auf verstopften Autobahnen blieben sogar Räumfahrzeuge stecken. Flughäfen mussten Flüge absagen und es kam zu stundenlangen Verspätungen. Der Bahnverkehr wurde teilweise lahm gelegt. Auch im europäischen Ausland sorgten Schnee und Sturm für erhebliche Verkehrsbehinderungen und Überschwemmungen.

Allein in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei landesweit 676 wetterbedingte Unfälle. Dabei wurden 37 Menschen verletzt. Der Gesamtschaden wurde auf zwei Millionen Euro geschätzt. Besonders betroffen waren Sieger- und Sauerland sowie die Stadt Wuppertal. Im Hochsauerland fielen 20 Zentimeter Schnee. Dort laufen am Wochenende die ersten Skilifte. Bis Samstag soll es zunächst weiter schneien.

Am Abend spielte das Wetter besonders den Westfalen böse Streiche. Auf dem Weg in das erste Adventwochenende staute sich nach Polizeiangaben der Verkehr auf der A1 zwischen Münster und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück mit 35 Kilometer auf Rekordlänge. Zahlreiche Jets auf dem Flughafen Düsseldorf starteten mit Verspätungen von einer Stunde und mehr. Auch am Airport Köln/Bonn hoben Flugzeuge verspätet ab.

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