Verkehrsunfall
Vizepräsident des EU-Parlaments schwer verletzt

Der FDP-Politiker und Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Alvaro, ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Politiker und Parteifreunde reagieren mit Bestürzung.
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BerlinNach Informationen der Zeitung Bild am Sonntag hat Alvaro den Autounfall in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn A1 zwischen Burscheid und Leverkusen erlitten. Ein Autofahrer aus Münster sei ins Schleudern gekommen und quer zur Fahrbahn stehen geblieben. Der aus Düsseldorf kommende EU-Politiker sei mit seinem Audi mit hoher Geschwindigkeit in den quer stehenden Opel gefahren. Ein Insasse des Opels sei aus dem Fahrzeug herausgeschleudert worden und noch an der Unfallstelle verstorben, zwei weitere Insassen seien schwer verletzt worden.

Mit Bestürzung haben Politiker und Parteifreunde auf den Verkehrsunfall reagiert. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), sagte der Zeitung: "Ich bin tief schockiert über den entsetzlichen Unfall. All meine Gedanken und Hoffnungen sind bei meinem Freund und Kollegen Alexander Alvaro und seinen Nächsten."

Der nordrhein-westfälische FDP-Chef Christian Lindner erklärte: "Wir sind in Gedanken bei unserem Freund Alexander und seiner Familie." Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sagte: "Wir alle sind geschockt und können uns noch nicht erklären, wie das passieren konnte. Unsere Gedanken sind jetzt bei Alexander Alvaro, den weiteren Unfallopfern und den Familien. Ich kann derzeit nur hoffen, dass mein Freund Alexander wieder gesund wird."

Die Polizei informierte über den Unfall die Landesregierung NRW. Die Landesregierung wiederum informierte die FDP-Spitze in NRW und die EU-Spitzen.

Kommentare zu " Verkehrsunfall: Vizepräsident des EU-Parlaments schwer verletzt"

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  • Hoffentlich kommt endlich eine vernünftige Diskussion über 130 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung in Gang.

  • @Unternehmensberater & Newton:

    Es ist erst Februar und wir haben schon den Kandidaten für den widerlichsten Kommentar des Jahres. So einen menschenverachtenden Mist kann man auch nur unter dem Mantel der Anonymität schreiben. Sehr schade, dass offenbar am Wochenende niemand beim Handelsblatt arbeitet, um so etwas zu entfernen.

    Wo steht denn etwas von zu schnell fahren? Er war mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, nicht erhöhter oder überhöhter. Ich habe jedenfalls kein anderen Informationen, Sie? Und dass man auf einer Autobahn wie der A1 mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, dass dürfte der Normalzustand sein.

    Andere Medien berichten, dass der erste Fahrer wohl nach Zeugenberichten zu schnell unterwegs war und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat. So sei trotz aller Tragik angemerkt, dass jemand, der aus dem Fahrzeug geschleudert wird, in der Mehrzahl der Fälle nicht angeschnallt war.

    Aber während man wohl bei klarem Verstand die Unfallursache bei demjenigen suchen würde, der quer (!) und nach anderen Medienberichten hinter eine Kuppe auf der Autobahn steht, ist hier natürlich der böse Politiker schuld. Ohne Worte.

    Achja, diejenigen, die sich für achso wichtig halten, nutzen übrigens den Fahrdienst und fahren nicht selbst, weil die achso wichtigen ja auch unterwegs noch wichtige Dinge machen müssen.

    Wer in Anbetracht des menschlichen Leides hier inkl. der Tatsache, dass Herr Alvaro bei zu wünschender Genesung mit dem Wissen um diesen Unfall und seine Folgen leben muss, derartige Kommentare ablässt, den kann man ob seines traurigen kleinen Lebens nur bemitleiden.

    Gruß
    M.St.

  • Sehe ich auch so! Wer zu schnell fährt, bestraft das Leben!

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