Verletzte
Wal legt sich mit Fähre an

Eine Hochgeschwindigkeitsfähre ist vor der japanischen Küste vermutlich mit einem riesigen Wal zusammengestoßen. Wie die Küstenwache am Montag mitteilte, wurde bei der Kollision 97 Menschen verletzt. Die Fähre wurde beschädigt, drohte jedoch nicht zu sinken.

HB TOKIO. Wie der Betreiber am Montag bekannt gab, fuhr das zweistöckige Schiff mit 109 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern am Vorabend mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde vor der Provinz Kagoshima, als es plötzlich von einem unbekanntem Objekt gerammt wurde. Kapitän Kyoichi Akase vermutet, dass ein Wal gegen das Heck geprallt sei und das 281- Tonnen-Schiff vornüber gedrückt habe. 36 der Verletzten mussten ins Krankenhaus.

Die Fähre habe zum Zeitpunkt der Kollision spezielle Störfrequenzen ausgesendet, die Wale nicht mögen und auf Distanz halten sollen, hieß es. Die Küstenwache begann unterdessen mit Booten und einem Helikopter nach einem toten Wal zu suchen. In diesem Jahr kam es vor Japan bereits zu fünf Unfällen zwischen Hochgeschwindigkeits-Fähren und Meerestieren. Bei einem Vorfall im vergangenen Monat wurden 10 Passagiere leicht verletzt.

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