Vermeintliche Geiselnahme hielt Polizei in Atem
Bank in Lübeck überfallen

Zwei Männer haben am Donnerstag in Lübeck eine Bank überfallen. Zunächst ging man sogar noch von einer Geiselnahme aus, was die Polizei lange in Atem hielt.

HB LüBECK. Zwei 30 bis 40 Jahre alte Männer waren nach den bisherigen Ermittlungen am Morgen in eine Filiale der Volksbank eingedrungen. Mehrere Stunden war unklar, ob sich einer der Täter mit Angestellten in der Bank verschanzt hält. Erste Vermutungen einer Geiselnahme bestätigten sich nicht. Von den Männern, die 40 000 € erbeuteten, fehlte am Donnerstagabend jede Spur.

Nach Polizeiangaben hatten die Räuber sieben Angestellte am Morgen nacheinander beim Betreten in ihre Gewalt gebracht. Einen Mitarbeiter zwangen sie, den Tresor zu öffnen, aus dem sie 40 000 € raubten. Anschließend sperrten sie die Angestellten in einen Raum, aus dem sie sich erst später befreien konnten.

Da die Polizei nicht ausschließen konnte, dass sich Mitarbeiter und Täter in der Bank befinden, seien Spezialeinsatzkräfte angefordert worden, sagte der Polizeisprecher. Gegen 11 Uhr sei das Sondereinsatzkommando in das Geldinstitut eingedrungen. Bei der Vernehmung der Angestellten habe sich herausgestellt, dass ein 31-jähriger Mitarbeiter nicht zur Arbeit erschienen war. Polizisten fanden den leicht verletzten Mann gefesselt auf dem Balkon seiner Wohnung. Er sei am Vorabend von zwei bewaffneten Männern überfallen und gezwungen worden, die Zahlenkombination des Tresors heraus zu geben, hieß es.

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