Vermisste und Verletzte Explosion auf Ölplattform vor US-Küste

Nach dem Brand einer Ölplattform vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana sind am Freitag zwei Menschen vermisst gemeldet worden. Bei dem Unglück im Golf von Mexiko wurden mindestens neun weitere Menschen verletzt.
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2010 stand die BP Deepwater Horizon in Flammen. Jetzt kam es wieder zu einer Explosion auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko. Quelle: dpa

2010 stand die BP Deepwater Horizon in Flammen. Jetzt kam es wieder zu einer Explosion auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko.

(Foto: dpa)

WashingtonNach der Explosion auf einer Ölplattform des in Houston ansässigen Energieunternehmens Black Elk Energie vor der US-Küste im Golf von Mexiko wurden nach Angaben der Küstenwache zwei Arbeiter vermisst. Elf Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Hauptmann Ed Cubansky von der regionalen Küstenwache. Es seien nur sehr geringe Mengen Öl ausgeflossen.

Black Elk Energie war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Brand konnte wenige Stunden nach der Explosion gelöscht werden. Zunächst hatte ein anderer Angehöriger der Küstenwache von zwei Toten gesprochen.

Die Explosion habe sich am Freitag gut 40 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Louisiana ereignet, berichtete der TV-Sender WWL-TV. Die Plattform sei zum Zeitpunkt der Explosion nicht in Betrieb gewesen. Aufnahmen örtlicher Fernsehsender zeigten, wie dichter schwarzer Rauch über der Bohrinsel aufstieg. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht, sagte Tippets. Über ein mögliches Ölleck gebe es keine Meldungen.

Die Plattform befindet sich den Berichten zufolge in relativ flachem Wasser rund 40 Kilometer südlich der Küstenstadt Grand Isle. Der Vorfall hatte Erinnerungen an die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko wachgerufen, die im April 2010 eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in den USA ausgelöst hatte. Hunderte Millionen Liter Erdöl strömten damals ins Meer. 87 Tage dauerte es, bis der britische Ölkonzern BP das Leck schließen konnte. Die Küsten von fünf US-Bundesstaaten, darunter Louisiana, wurden verseucht, der Fischfang und der Tourismus an der Golfküste massiv geschädigt.

Am Donnerstag hatte sich BP mit der US-Regierung darauf geeinigt, wegen der Ölkatastrophe in den kommenden sechs Jahren insgesamt rund 4,5 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) zu zahlen. Die Summe ist die höchste Strafe, die je ein Unternehmen in den USA bezahlen musste. Im Gegenzug soll das Strafverfahren gegen den britischen Energiekonzern eingestellt werden.

 


  • dpa
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  • Mal wieder "dpa". Will Soros Ölaktien kaufen?

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