Veröffentlichte Bilder Schadensersatz für Strauss-Kahn

Zwei Magazine müssen 38.000 Euro Schadensersatz an Strauss-Kahn und seine angeblich neue Freundin zahlen. Die Blätter hatten Bilder der beiden veröffentlicht. Strauss-Kahn hatte sich eine deutlich höhere Summe erhofft.
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Dominique Strauss-Kahn hatte sich eine höhere Schadensersatzsumme versprochen. Quelle: dapd

Dominique Strauss-Kahn hatte sich eine höhere Schadensersatzsumme versprochen.

(Foto: dapd)

ParisWeil sie Fotos des früheren IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn mit seiner angeblichen neuen Freundin veröffentlichten, müssen zwei französische Magazine insgesamt 38.000 Euro Schadenersatz zahlen. Ein Gericht in Paris verurteilte das Klatschblatt „VSD“ dazu, Strauss-Kahn 8000 Euro und Myriam L'Aouffir 15.000 Euro zu überweisen. Das Magazin „Closer“, das Mitte September auch als erstes Oben-Ohne-Fotos von Prinz Williams Ehefrau Kate veröffentlichte, muss 5000 und 10.000 Euro zahlen.

Strauss-Kahn und L'Aouffir hatten im September Anzeige gegen die Magazine wegen Verletzung ihrer Privatsphäre erstattet. Die Blätter hatten Fotos des 63-Jährigen mit seiner angeblichen neuen Freundin beim Urlaub auf Korsika gedruckt. Beide hatten bis zu zehnmal höhere Schadenersatzzahlungen gefordert, als ihnen am Dienstag schließlich zugesprochen wurden.

Strauss-Kahn musste im Mai 2011 als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurücktreten, nachdem er wegen Vergewaltigung eines Zimmermädchens angeklagt wurde. Ein Strafprozess in den USA wurde schließlich fallengelassen, ein Zivilverfahren läuft noch.

Seit dem Frühjahr ermittelt zudem die französische Justiz im Zusammenhang mit Prostitution und organisierten Sex-Partys gegen den einstigen Hoffnungsträger der französischen Sozialisten. Seine Ehefrau Anne Sinclair bestätigte Ende August indirekt, dass sie von Strauss-Kahn getrennt lebt, mit dem sie seit rund 20 Jahren verheiratet ist.

  • afp
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  • Da kann man Mdme Sinclair ja nur gratulieren, dass Sie diesen Sittenstrolch vor die Tür gesetzt hat.

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