Versehen bei der Presseagentur
Reuters zieht zehn Jahre alte, unappetitliche Meldung zurück

Reuters meldet am Dienstag, dass die Nachricht „Arbeiter naschten aus fremdem Rumfass - Unangenehme Überraschung“ vom 04. Mai zurückgezogen werde.

HB BUDAPEST. Die Agentur erklärt dies mit der Tatsache, dass sich der Vorfall, der in einem Polizei-Magazin im Internet beschrieben wurde, bereits vor zehn Jahren ereignet hatte.

Der Meldung zufolge hatten zwei Handwerker aus Ungarn während der Renovierung eines alten Hauses in Szeged in Südungarn mehrmals aus einem dort stehenden 300-Liter-Fass getrunken. Sie wollten wissen, weshalb es so schwer ist, berichtete ein ungarisches Polizei-Magazin auf seiner Internet-Seite.

Beim Öffnen des Deckels sei ihnen dann die nackte, vom Alkohol konservierte Leiche eines Mannes entgegen gefallen. Erst da sei den Handwerkern wieder gewahr geworden, dass der Rum aus dem Fass von Anfang an einen „speziellen Geschmack“ gehabt habe.

Bei der Untersuchung des Falls kam dem Bericht zufolge heraus, dass es sich um die Leiche eines vor 20 Jahren in Jamaika verstorbenen Mannes handelte. Die Leiche sei dann damals von dessen Ehefrau in dem Rum-Fass nach Ungarn eingeschmuggelt worden. Die Frau habe sich die Kosten und die aufwändigen Formalitäten einer Überführung sparen wollen, hieß es.

Sie sei später verstorben, die Leiche aber noch immer in dem Fass gewesen. Inzwischen sei der Tote aber in einem anständigen Grab beerdigt worden.

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