Versicherer ziehen Bilanz
Hurrikan „Matthew“ könnte bis zu fünf Milliarden Dollar kosten

Mehr als 1000 Menschen kostete Hurrikan „Matthew“ in der Karibik das Leben, eine Spur der Verwüstung hinterließ er auch in den USA. Bis zu fünf Milliarden Dollar könnte der Wirbelsturm Versicherer kosten.

FrankfurtDer Hurrikan „Matthew“ kostet die Versicherer und Rückversicherer nach Expertenschätzungen allein in den USA bis zu fünf Milliarden Dollar. Der kalifornische Risikomanager RMS schätzte den versicherten Schaden in den USA am Freitag auf Basis seiner Risikomodelle auf 1,5 bis fünf Milliarden Dollar. Dabei sei aber die Wahrscheinlichkeit gering, dass es mehr als vier Milliarden seien.

In der Karibik, über die „Matthew“ zuvor hinweggezogen war, müssten die Versicherer für eine bis drei Milliarden Dollar geradestehen. Insgesamt könnte „Matthew“ damit für die Branche der teuerste Hurrikan über dem Atlantik seit „Sandy“ vor vier Jahren sein, erklärte RMS.

Zwar hatte der Hurrikan den Südosten der USA letztlich nur gestreift und sich dabei bereits stark abgeschwächt. Er führte aber an der Küste von Florida und angrenzenden Bundesstaaten zu Überschwemmungen und Starkregen. 70 Prozent der Schäden in den USA entfallen auf private Häuser. Im Karibikstaat Haiti starben mehr als 1000 Menschen durch die Einwirkung des Hurrikans. Dort sind aber nur wenige Menschen und Werte versichert. Der materielle Schaden in der Karibik konzentriert sich auf die Bahamas.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%