Versuch einer gütlichen Einigung bislang gescheitert
Schadenersatzklage gegen Harald Schmidt geht in neue Runde

Der Schadenersatzstreit zwischen dem ARD-Entertainer Harald Schmidt und einem ehemaligen Geschäftspartner um knapp eine halbe Million Euro geht in eine neue Runde.

HB KÖLN. Der beklagte Schmidt habe durch seine Anwälte ein Gutachten zu seiner Entlastung beim Kölner Landgericht einreichen lassen, teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit. Der Kläger hat nun vier Wochen Zeit zu reagieren, bevor es zu einer weiteren mündlichen Verhandlung kommt. Ein Termin für die Fortsetzung des Prozesses war am Mittwoch noch nicht bekannt.

Der Kläger wirft Schmidt vor, den Gesellschaftervertrag der gemeinsamen Produktionsfirma Bonito TV gebrochen zu haben. Mit ihr hatte Schmidt früher seine Late-Night-Show für Sat.1 produziert. Nach Ansicht des Klägers entgingen Bonito Gewinne, weil Schmidt mit einer anderen GmbH als Produzent der Sat.1-Reihe „Was guckst du“ auftrat.

Ein solches Fremd-Engagement sei Schmidt laut Gesellschaftervertrag nicht erlaubt gewesen. Deshalb solle der Entertainer nun 459 000 Euro Schadenersatz an Bonito zahlen. Der Fall könnte auch Schmidts heutige Arbeit für die ARD betreffen, die er ebenfalls nicht ausschließlich von Bonito produzieren lässt.

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