Viele Schritte von Joseph Ratzinger bis Benedikt XVI.
Vita des neuen Papstes

Joseph Ratzinger wurde im Alter von 78 Jahren zum Papst gewählt. Auf dem Weg zum höchsten Amt der katholischen Kirche ging er bereits viele Schritte. Hier die wichtigsten Stationen seines Lebens:

16.04.1927: Ratzinger wird in Marktl am Inn an der Grenze zu Österreich als Sohn eines Gendarmeriemeisters geboren. Er hat einen älteren Bruder, der 1964 Domkapellmeister in Regensburg wird. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Joseph Ratzinger hauptsächlich im oberbayerischen Traunstein. Schon als kleiner Junge hatte er den Wunsch, Kardinal zu werden.

1946: Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising, später der Philosophie und Katholische Theologie an der Universität München.

1951: Weihe zum Priester.

1953: Promotion zum Dr. theol. mit einer Arbeit zum Thema „Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche“. Vier Jahre später Habilitation.

1959: Berufung im Fachbereich Theologie als ordentlicher Professor für Dogmatik an die Universität Bonn.

1962: Ratzinger begleitet den Kölner Kardinal Frings als „Sachverständiger“ zum Vatikanischen Konzil. Kurz vor dem Ende der Konzilsperiode wird Ratzinger zum offiziellen Konzilstheologen berufen.

1963: Berufung zum ordentlichen Professor an die Universität Münster. Es folgen Tübingen (1966) und Regensburg (1969).

1977: Amtseinführung als Erzbischof des Erzbistums München und Freising und Berufung zum Kardinal im ungewöhnlich jungen Alter von 50 Jahren.

1981: Ernennungen zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom. Ratzinger gilt als wichtigster Mann in der katholischen Hierarchie nach dem Papst in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre.

1982: Berufungen zum Mitglied der Kongregation für die Bischöfe und zum Mitglied des Päpstlichen Rats für die öffentlichen Angelegenheiten der Kirche. Amtsniederlegung als Erzbischof von München und Freising.

1984: Berufung zum Mitglied der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechung.

1986: Ernennung zum Vorsitzenden der Kommission für den Katechismus.

1993: Ratzinger wird Kardinalsbischof und gehört damit zu den sechs ranghöchsten Kardinälen.

1996: Bestätigung als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre.

2002: Amtsantritt als Dekan des Kardinalskollegium im Vatikan.

19.04 2005: Wahl zum Papst, Ratzinger wählt den Namen Benedikt XVI.

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