Viele Touristen tippten in Italien mit
66-Millionen-Jackpot gesprengt

Die italienischen Lottospieler haben den mit 66 Mill. € größten Jackpot in der europäischen Lottogeschichte geknackt. Nach fast einem halben Jahr gab es am Mittwochabend erstmals wieder „sechs Richtige“, berichtete das staatliche Fernsehen.

HB/dpa ROM. Auch viele Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tippten mit. Gewinne im deutschen Lotto sind dagegen eher bescheiden: Vor fast zehn Jahren gab es mit umgerechnet 21,7 Mill. € den größten deutschen Jackpot.

Ob ein einzelner Spieler oder eine Tippgemeinschaft den italienischen Supergewinn einstreicht, war zunächst unklar. Es hieß lediglich, der Schein sei in einer Annahmestelle in der Region um Mailand abgegeben worden. Seit Wochen ist ganz Italien im Spielfieber: Weit über 100 Mill. Kästchen wurden angekreuzt, vor den Annahmestellen gab es lange Schlangen. Sogar so etwas wie ein „Lottotourismus“ wurde registriert: „Glückssucher“ aus Nachbarländern wie Kroatien und Österreich kamen eigens über die Grenze, um ihr Kreuzchen zu machen. Deutsche Urlauber stoppten gleich hinter dem Brennerpass und stürmten zum Tippen in eine Annahmestelle.

Selbst Experten nannten es eigenartig, dass über 40 Ziehungen lang der Jackpot nicht gesprengt wurde. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, im „Superenalotto“ in Italien ins Schwarze zu treffen, sehr viel geringer als in Deutschland. In Italien geht es um „6 aus 90“, in Deutschland um „6 aus 49“.

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