Vier Schwerverletzte
Öltanker vor Südwestküste Japans explodiert

Vor der Südwestküste Japans ist ein Öltanker explodiert. Vier Menschen wurden schwer verletzt. Sie arbeiteten auf dem Deck, als das Schiff explodierte. Ausgerechnet der Kapitän wird noch vermisst.
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TokioEin japanischer Öltanker ist vor der Südwestküste des Landes explodiert. Einer von acht Bordinsassen werde nach dem Vorfall vermisst, teilte die Küstenwache mit. Vier weitere wurden demnach schwer verletzt.

Die Detonation der 998 Tonnen schweren „Shoko Maru“ ereignete sich am Donnerstag in der Nähe des Hafens von Himeji. Auf Fotos und Videos war zu sehen, wie dort schwarzer, dichter Rauch aufstieg. Schiffe der Küstenwache versuchten ein Feuer einzudämmen, das den Rumpf des Tankers schwer beschädigt hatte.

Sieben Menschen konnten gerettet werden, vier von ihnen erlitten jedoch schwere Verbrennungen, wie der Sender NHK berichtete. Demnach hatten Crewmitglieder zum Zeitpunkt der Explosion auf dem Deck gearbeitet. Die Suche nach dem Vermissten laufe noch, hieß es. Bei ihm handelt es sich um den Kapitän.

Die Explosionsursache sei noch unklar, sagte Küstenwachensprecher Koji Takarada.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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