Vier Tote bei Unglück
Russischer Mittelstreckenbomber abgestürzt

Im Nordwesten des Russlands ist ein Mittelstreckenbomber verunglückt. Bei dem Absturz des russischen Kampfflugzeugs sind nach offiziellen Angaben alle vier Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

HB MOSKAU/SANKT PETERSBURG. Die Maschine sei bei der Rückkehr von einem Übungsflug am Donnerstag kurz vor Mitternacht Ortszeit in der Nähe der nordwestrussischen Stadt Nowgorod abgestürzt, teilte die russische Luftwaffe am Freitag mit. Die Besatzung habe sich trotz Befehls nicht aus der Maschine katapultiert, als Probleme beim Anflug auf den Militärflughafen Salzy auftraten. Die Unglücksursache werde untersucht, meldete die Agentur Interfax.

Wie die Katastrophenschutzbehörden weiter mitteilten, ging die Maschine vom Typ Tupolew Tu-22M3 in der Nähe des Militärflughafens Soltsi auf einer Straße nieder. Das Wrack sei explodiert und habe eine halbe Stunde in Flammen gestanden.

Die atomar bestückbaren Bomber Tu-22M3 werden unter dem Nato-Code „Backfire“ geführt und haben eine Reichweite von 7000 Kilometern. Sie bilden seit 1977 das Rückgrat der strategischen Luftverteidigung der Sowjetunion und später Russlands. Am 18. September 2003 waren beim Absturz eines Langstreckenbombers vom Typ Tu-160 „Blackjack“ bei Saratow an der Wolga alle vier Besatzungsmitglieder getötet worden.

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