Vogelschlag beim A320: Lufthansa-Airbus muss in Tegel notlanden

Vogelschlag beim A320
Lufthansa-Airbus muss in Tegel notlanden

Eine Lufthansa-Maschine ist am Samstagabend mit 200 Personen nach nur 17 Minuten in der Luft auf dem Flughafen Berlin-Tegel notgelandet. Verletzt wurde niemand – aber an Bord soll sich ein kleines Drama abgespielt haben.
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BerlinEin Vogelschlag mit Graugänsen war nach Angaben der Lufthansa wahrscheinlich der Grund, warum ein Airbus A321 am Samstag den Flug von Berlin nach Frankfurt mit einem Triebwerkschaden abbrechen musste.

Wie die Bundespolizei und ein Lufthansa-Sprecher mitteilten, konnte die Maschine aber trotz des Triebwerkschadens ohne Probleme wieder am Berliner Flughafen Tegel landen. Von den 205 Menschen an Bord - darunter 199 Passagiere - sei niemand verletzt worden.

Der Flug mit der Nummer LH 195 war am Samstag um 17.52 Uhr mit dem Ziel Frankfurt am Main gestartet. In der Luft bemerkte der Pilot nach Angaben des Lufthansa-Sprechers dann die Triebwerksprobleme. Er habe das betroffene Triebwerk abgestellt, dem Flughafen eine sogenannte Luftnotlage erklärt und sei nach Tegel zurückgekehrt. Dort stand die alarmierte Feuerwehr bereit.

Die Maschine konnte aber nach Angaben des Lufthansa-Sprechers normal landen. Ein kleiner Teil der Passagiere habe danach auf einen Ersatzflug verzichtet, der weit überwiegende Teil sei mit einem anderen Flugzeug den Flug angetreten.

Laut "Berliner Morgenpost" soll sich an Bord indes ein kleines Drama abgespielt haben: So sollen Passagiere von einem Knall berichtet haben und dass es zwei- oder dreimal geblitzt hätte. Das Flugzeug sei steil nach unten geflogen, weswegen viele dachten, dass es abstürzen würde. Eine psychologische oder medizinische Betreuung der Fluggäste sei nicht erfolgt. Außerdem sei nicht nur das Triebwerk, sondern auch Teile des Flugzeugrumpfes beschädigt worden.

„Natürlich ist so etwas immer eine sehr unangenehme Situation für die Passagiere, klar ist aber auch, dass moderne zweistrahlige Maschinen auch mit nur einem Triebwerk sicher landen können“, sagte Flughafensprecher Lars Wagner gegenüber "Bild-Online".

 

Kommentare zu " Vogelschlag beim A320: Lufthansa-Airbus muss in Tegel notlanden"

Alle Kommentare
  • In nur 5km Entfernung vom Flughafen konnte man das 2fache Knallen vom Triebwerk laut + deutlich hören. Das da Panik oder sagen wir besser Angst bei den Passagieren ausbricht, dürfte ja verständlich sein. Die wenigsten dürften so was schon mal erlebt haben.


  • wer solche kleinen Störungen im Flugbetrieb nicht verträgt, sollte Bahn reisen.


  • wer solche kleinen Störungen im Flugbetrieb nicht verträgt, sollte Bahn reisen.

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