Von Winter keine Spur
Bis Nikolaus bleibt es herbstlich

Das schöne Spätherbstwetter bleibt Deutschland bis zum zweiten Advent erhalten. Für die Jahreszeit milde Temperaturen, kaum Regen und ein Wechselspiel aus Sonne und Nebel sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach zumindest bis zum Nikolaustag an diesem Samstag vorher.

HB OFFENBACH. "In den nächsten Tagen ändert sich an der Wetterlage nicht viel", berichtete Meteorologe Michael Bauer am Dienstag, "von richtigem Winter noch keine Spur." Tief "Zam" über Südwesteuropa und Hoch "Zusanne" über Russland halten Deutschland fest im Griff. "Dabei strömt recht milde Luft heran."

Am Montag, dem ersten meteorologischen Wintertag, erreichten die Temperaturen mancherorts nahezu Frühlingsniveau: Mit 17 Grad registrierte der DWD die höchste Temperatur in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Der Wetterdienst Meteomedia maß im nordrhein- westfälischen Brueggen sogar 17,5 Grad und in Hattingen an der Ruhr 17,3 Grad. "Das ist schon ziemlich warm für einen Wintertag. Noch wärmer war es aber im Februar 2002", sagte Bauer. Damals seien im Rheinland nahezu 20 Grad gemessen worden.

Nebel und Sonne wechseln sich in den nächsten Tagen ab. Dabei sind die Nebel- und Hochnebelfelder mancherorts zäh, am hartnäckigsten halten sie sich in einigen Flusstälern und in Teilen Norddeutschlands. Die größten Chancen auf Sonne gibt es am Alpenrand. Bei Dauer-Nebel steigen die Temperaturen nicht über 4 Grad, in den Alpentälern sind bei Fön dagegen 15 Grad drin. "Am Donnerstag und Freitag wird es etwas kühler."

Regen bleibt die Ausnahme. In Südfrankreich hingegen fällt seit Sonntag Starkregen. Besonders betroffen sind das Rhône-Tal und das Zentralmassiv. Die Folgen: Überschwemmungen, gesperrte Straßen, überflutete Keller. Erst im Laufe des Dienstags sollten die kräftigen Niederschläge nachlassen, Meteomedia rechnet mit einer Verlagerung zu den Pyrenäen.

Am Nikolaustag und am zweiten Advent werden Wolken und Hochnebel voraussichtlich stärker. "Die Sonne zeigt sich nur recht selten", sagt Bauer. Die Temperaturen sinken auf Spitzenwerte zwischen drei und acht Grad. "Bei Dauernebel ist es sogar noch etwas kälter."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%