Vor allem in Indien nimmt die Stadtbevölkerung zu
In zwei Jahren lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten

Die Zahl der in den Städten lebenden Menschen wird in dem kommenden Jahrzehnten nach einer Studie der Vereinten Nationen (UN) drastisch steigen und schon bis zum Jahr 2007 die 50-Prozent-Marke erreichen.

HB NEW YORK. Bereits jetzt leben nach der am Mittwoch vorgelegten Erhebung der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung 3,2 Milliarden der 6,5 Milliarden Menschen in Städten. 2030 werde der Anteil der Stadtbevölkerung schätzungsweise 61 Prozent beantragen. 1950 seien es gerade mal 30 Prozent gewesen. Die Zahl der Mega-Städte werde ebenfalls zunehmen. Derzeit hätten 20 Städte zehn Millionen oder mehr Einwohner, hieß es.

1950 sei dies lediglich in Tokio und im Großraum New York-Newark der Fall gewesen. Die Liste der größten Städte führt heute Tokio mit 35,3 Millionen Einwohnern an, gefolgt von Mexiko-City (19,2 Millionen), New York-Newark (18,5 Millionen) und Bombay (18,3 Millionen). Bis 2015 werde die Einwohnerzahl Tokios auf 36,2 Millionen steigen. Vor allem in Indien werde die Stadtbevölkerung weiter zunehmen. So werde Bombay in zehn Jahren mit 22,6 Millionen Einwohnern Platz zwei belegen, gefolgt von Delhi mit 20,9 Millionen.

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