Vor Besuch des Ministerpräsidenten
Bombenexplosion erschüttert Thailand

Mindestens 23 Menschen sind bei einer Bombenexplosion auf einem Markt in der südthailändischen Provinz Narathiwat verletzt worden. Der Sprengsatz war in einem Motorrad versteckt.

HB BANGKOK. Der Anschlag im Bezirk Sukhirin ereignete sich einen Tag, bevor Ministerpräsident Thaksin Shinwatra die Region im überwiegend moslemischen Süden des Landes besuchen wollte. Die Polizei gab die Zahl der Verletzten mit 18 an. Vertreter zweier Krankenhäuser sagten, insgesamt seien 23 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen seien in kritischem Zustand. Das Motorrad mit der Bombe war nach Behördenangaben vor einem Geschäft geparkt gewesen. Der Sprengsatz sei möglicherweise per Fernsteuerung gezündet worden. Noch sei niemand festgenommen worden.

In Thailand gibt es häufig Anschläge auf Symbole der weitgehend buddhistischen Zentralregierung wie etwa staatliche Gebäude oder Angriffe auf Sicherheitskräfte. Die Gewalt flammte im Januar auf, als bewaffnete Männer ein Armeelager in der Region überfielen, vier Soldaten töteten und 400 Sturmgewehre stahlen.

Ministerpräsident Thaksin hatte erst am Mittwoch erklärt, die Gewalt habe nachgelassen, nachdem mehrere mutmaßliche Extremisten gefasst worden seien. Die meisten von ihnen seien moslemische Religionslehrer gewesen.

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