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Vor Valentinstag: Liebesgrüße an die Fed

„Bei Dir zu sein, lässt meinen Puls um mehrere Basispunkte ansteigen.“ Solche und andere ungewöhnliche Liebeserklärungen verschickten Ökonomen via Twitter an einen noch ungewöhnlicheren Adressaten: die US-Notenbank.

Von Amors Pfeil getroffen: Die US-Notenbank lässt Ökonomen auf Wolke Sieben schweben. Quelle: dpa
Von Amors Pfeil getroffen: Die US-Notenbank lässt Ökonomen auf Wolke Sieben schweben. Quelle: dpa

WashingtonVor dem Valentinstag haben dutzende Ökonomen Liebesgrüße an die US-Notenbank geschickt. Der Ökonom Justin Wolfers sandte am Freitag als erster eine Liebeserklärung zur Niedrig-Zins-Politik der Fed über den Kurznachrichtendienst Twitter. „Du bist mein Goldstandard“, zwitscherte er und brachte damit eine Welle von Botschaften in Schwung. „Ich würde Dich gern über Nacht ausleihen und dich bis zur Exspiration halten“, schrieb Alan Beattie von der „Financial Times“.

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„Lass mich Dein Liebhaber der letzten Instanz sein“, steuerten die Moderatoren der NPR-Radioshow „Planet Money“ bei. Zahlreiche weitere Ökonomen spielten mit der Doppeldeutigkeit englischer Finanzbegriffe wie strong bonds (stabile Anleihen, aber auch starke Bindungen), rising interest (steigende Zinsen, aber auch zunehmendes Interesse) und irrational exuberance (irrationale Übertreibung), das sich auf eine Äußerung des damaligen Fed-Chefs Alan Greenspan im Dezember 1996 bezieht.

Nach hunderten derartigen Grußbotschaften, antwortete die Fed-Abteilung in San Francisco: „Meine Liebe ist elastisch, mein Commitment zu groß zum Scheitern.“ Die Fed-Abteilung in Atlanta schrieb: „Bei Dir zu sein, lässt meinen Puls um mehrere Basispunkte ansteigen.“

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