Vorbild „Amélie“

Franzose bekommt Urlaubspost von geklautem Plastikstorch

„Die fabelhafte Welt der Amélie“ scheint wahr zu werden: Ähnlich der Titelfigur des französischen Kinoerfolgs, die einen Gartenzwerg auf Weltreise schickt und ihn ihrem Vater Postkarten zusenden lässt, hat nun ein Unbekannter einen Plastikstorch auserkoren.
Ein Plastikstorch tut es seinen Artgenossen aus Fleisch und Blut gleich und reist zum Erstaunen seines Besitzers wohldokumentiert um die Welt. Foto: dpa

Ein Plastikstorch tut es seinen Artgenossen aus Fleisch und Blut gleich und reist zum Erstaunen seines Besitzers wohldokumentiert um die Welt. Foto: dpa

HB CHARLEVILLE-MÉZIÈRES. Der Storch sei beim Bierfest im vergangenen Juni verschwunden, berichtete der Bäcker Yvon Stengel aus dem nordostfranzösischen Charleville-Mézières. Seitdem bekommt er Post von dem Zugvogel.

Im August erhielt Stengel einen Brief mit dem Bild des Storches vor dem Eiffelturm und den Worten „Ich bin zum Schlussverkauf in Paris“. Postkarten mit dem Storch vor dem Brandenburger Tor in Berlin und der Oper in Sydney folgten. Auf der letzten Karte zählte der Storch die Tage bis zum nächsten Bierfest. Jetzt hofft Stengel, dass sein Vogel dann wieder auf dem Dach seines Feststandes landet.

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