Wälder und Fische in Gefahr
Temperaturen steigen bis auf 35 Grad

Die Gluthitze in Deutschland mit Temperaturen nahe der 35 Grad hält an. Damit steigt auch die Gefahr von Waldbränden dramatisch. In Flüssen mit vielen Staustufen wie dem Neckar droht ein Fischsterben.

HB HAMBURG. Viel Sonne, hochsommerliche Temperaturen und nur vereinzelt Wärmegewitter sagen die Meteorologen für das Wochenende voraus. "Deutschland steht weiter unter dem Einfluss von Hoch "Galileo"", sagte Peter Pilati vom Wetterdienst Meteomedia am Freitag. Nach vereinzelten nächtlichen Gewittern ist am Samstag wieder mit bestem Badewetter in ganz Deutschland zu rechnen. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen 26 und 32 Grad.

Der Donnerstag war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der bislang heißeste Tag des Sommers - mit einem Spitzenwert von 34,5 Grad in Karlsruhe. Dagegen hatte der Wetterdienst Meteomedia bereits am 9. Juni die Rekordtemperatur von 34,7 Grad in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) gemessen. Werte um 35 Grad werden für kommenden Dienstag erwartet.

In weiten Teilen Deutschlands gilt inzwischen die zweithöchste Waldbrand-Warnstufe. "Schon eine unbedacht weggeworfene Zigarette, ein im hohen Gras abgestelltes Auto oder unbeaufsichtigte Grill- und Lagerfeuer können jetzt zu Wald- und Flächenbränden führen", warnte Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

In Niedersachsen beobachten die Experten der "Fliegenden Feuerwehr" aus der Luft die Wald-, Moor- und Heidegebiete. In weiten Teilen Bayerns sei der Waldboden staubtrocken, sagte Forstminister Josef Miller (CSU) in München. Baden-Württembergs Agrar- und Forstminister Willi Stächele (CDU) erinnerte daran, dass zwischen 1. März und 31. Oktober in den Wäldern grundsätzlich Rauchverbot gelte. Offenes Feuer dürfe nur an offiziellen fest eingerichteten Feuerstellen gemacht werden. In Teilen Thüringens herrsche verstärkte Gefahr, warnte die Landesregierung.

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