Waldbrände
„Es ist ein Inferno“

Griechenland leidet weiter unter einer verheerenden Feuersbrunst. Während sich die Situation auf der Halbinsel Peleponnes etwas entspannt, fressen sich die Flammen weiter über Euböa – die zweitgrößte griechische Insel nach Kreta. Indes kritisiert die Bevölkerung weiter die Regierung und wirft ihr schlechtes Krisenmanagement vor.

HB ATHEN. Die Waldbrände auf der griechischen Halbinsel Euböa haben in der Nacht zum Dienstag die Umgebung der Ortschaft Seta erreicht. Die rund 300 Einwohner mussten in Sicherheit gebracht werden, teilten die Behörden mit. Eine kilometerlange Front mit bis zu 20 Meter hohen Flammen bewegt sich vom Hinterland des mittleren Teils der zweitgrößten griechischen Insel in Richtung Ägäis.

Etwas entspannt habe sich dagegen die Situation auf den Bergen des Peloponnes um die Kleinstädte Andritsena und Karytena, teilten die Rettungsdienste mit. Entspannt hatte sich die Lage auch im Raum der Hafenstadt Kalamata und in der Region von Sparta, berichtete am Dienstagmorgen der staatliche griechische Rundfunk NET.

Der griechische Regierungssprecher Theodoros Roussopoulos sagte am späten Montagabend in Athen: „Der Kampf geht weiter.“ Nach offiziellen Angaben sind seit Ausbruch des ersten Großbrands am vergangenen Freitag mindestens 63 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 3000 Menschen sind obdachlos.

Mindestens vier Großbrände und Dutzende kleinere loderten auf den Gebirgsregionen der Halbinsel Peloponnes nahe Olympia im Westen, Kalamata im Südwesten und Sparta im Südosten. Weitere Feuer wüteten auf der zweitgrößten griechischen Insel Euböa.

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