Warnung
Neuer Tropensturm braut sich über Atlantik zusammen

Über dem Atlantik hat sich ein neuer Tropensturm zusammengebraut. In den kommenden Tagen werde er stärker und den Südosten der USA erreichen. Zu einem Hurrikan soll er aber nicht auswachsen. Wenn die Förderanlagen im Golf von Mexico betroffen sein sollten, fürchten Händler einen anziehenden Ölpreis.

HB NEW YORK. Wie das nationale Hurrikan-Zentrum der USA am Dienstag mitteilte, erreicht er Windstärken von rund 65 Kilometern pro Stunde. Der Sturm mit dem Namen „Chris“ werde voraussichtlich bis zum Wochenende die Bahamas erreichen und Anfang nächster Woche den US-Bundesstaat Florida.

Sollte der Sturm über Florida hinwegfegen und den Golf von Mexiko mit seinen zahlreichen Ölförderanlagen erreichen, könnte dies Händlern zufolge auch den Ölpreis weiter nach oben treiben. In der Vergangenheit haben Tropenstürme und Hurrikans in den USA wiederholt ganze Landstriche verwüstet.

Vor einem Jahr ließen die Folgen von Hurrikan „Katrina“ und „Rita“ auch Befürchtungen vor einem Öl-Versorgungsengpass aufkommen und trieben den Ölpreis nach oben. Am Dienstag verteuerte sich ein Barrel der marktführenden Nordseesorte Brent vor allem wegen der Nahost-Krise um rund 30 Cent auf 75,50 Dollar. US-Öl legte um 32 Cent zu auf 74,72 Dollar.

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