Warten auf den Wirbelsturm
Hurrikan "Dennis" naht mit neuer Stärke

An der amerikanischen Südküste laufen die letzten Vorbereitungen auf Hurrikan "Dennis": Rettungskräfte beschwören die Einwohner des Küstenstreifens, sich unbedingt noch in Sicherheit zu bringen.

HB MIAMI. Das Auge des Hurrikans wird am Sonntagnachmittag - nach 20.00 Uhr deutscher Zeit - an der Küste bei Alabama erwartet. Die verbliebenen Küstenbewohner erwachten im Morgengrauen unter verhangenem Himmel bei leichtem Regen und zunehmendem Wind. Insgesamt sind inzwischen 1,4 Millionen Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

„Dennis“ hat über Nacht weiter an Stärke gewonnen. Der Wirbel im Innern des Sturmtiefs dreht sich mit Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometern in der Stunde. Damit ist Dennis gefährlicher als „Ivan“, der im vergangenen September genau denselben Kurs nahm, auch wenn die Sturmausläufer etwas schmaler sind. Die Region um Mobile hat den letzten Hurrikan mit derartigen Windgeschwindigkeiten 1978 erlebt.

Im Bezirk Escambia in Florida sollte im Laufe des Tages eine Ausgangssperre verhängt werden. Der Chef der Rettungskräfte, Matthew Lopez, forderte die letzten Ausharrenden auf, sich noch in Sicherheit zu bringen. Die meisten Menschen hätten das Gebiet bereits verlassen, sagte er im US-Fernsehen. Manche hätten noch Botschaften an ihre Häuser gekritzelt: „Wir kommen zurück!“ steht darauf.

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