Wasserrutschenunglück
Junge stirbt an Nackenverletzung

Auf der höchsten Wasserrutschbahn der Welt zieht sich der zehnjährige Sohn eines staatlichen Abgeordneten tödliche Verletzungen zu. Zwei Frauen überleben. Der Park in US-Bundesstaat Kansas bleibt vorerst geschlossen.

Kansas CityEin in der höchsten Wasserrutsche der Welt verunglückter Junge aus Kansas ist an einer schweren Nackenverletzung gestorben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der zehnjährige Caleb Schwab einer von drei Fahrgästen eines Bootes gewesen, das am Sonntag die „Verrückt“-Rutsche im „Schlitterbahn Waterpark“ im US-Staat Kansas hinuntergefahren war.

Der Park blieb am Montag geschlossen, während Ermittlungen dazu liefen, wie es zu dem Unglück kam. Erst am Mittwoch sollte er wieder seine Tore für Besucher öffnen. Einzelheiten zu dem Fall blieben weiterhin im Unklaren.

Nach Angaben der Polizei geschah das Unglück am Sonntag gegen 14.30 Uhr (Ortszeit). Notärzte fanden den Jungen tot im Wasser am Ende der Rutschbahn. Zwei Frauen, die mit ihm in der Hauptattraktion des Freizeitparks gesessen hätten, hätten sich leichtere Verletzungen im Gesicht zugezogen. Sie seien nicht mit dem Jungen verwandt gewesen.

Wie die Familie des Zehnjährigen später mitteilte, handelte es sich um einen der Söhne des staatlichen Abgeordneten Scott Schwab. Der Republikaner sitzt seit einigen Jahren im Kongress von Kansas und wohnt in Olathe, einem Vorort von Kansas City. Nach Angaben eines Familiensprechers haben er und seine Frau Michele insgesamt vier Söhne.

Die „Verrückt“-Rutschbahn ist seit ihrer Eröffnung vor zwei Jahren der Besuchermagnet des Freizeitparks. Sie bietet einen mehr als 51 Meter tiefen Fall. Nach Angaben des „Schlitterbahn Waterparks“ handelt es sich um die weltweit höchste Wasserrutsche. Diese Auszeichnung hat dem Park auch das Guinnessbuch der Rekorde attestiert.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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