Wegen Drogenbesitz
Kate Moss' Ex muss gemeinnützig arbeiten

Wegen illegalen Besitzes von Heroin und Kokain ist der britische Rockmusiker Pete Doherty zu zwölf Monaten gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Außerdem muss er eine Entziehungskur mitmachen, entschied am Mittwoch ein Gericht in London.

HB LONDON. Der Leadsänger der Band Babyshambles und Ex-Freund des Supermodels Kate Moss hatte sich in dem Verfahren des illegalen Drogenbesitzes in insgesamt sieben Fällen schuldig bekannt. Der Richter warnte Doherty, dass er noch einmal glimpflich davon gekommen sei. Bei einem Verstoß gegen die jetzt erlassenen Anordnungen müsse er mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Welche gemeinnützige Arbeit der Rocker, der bereits mehrfach wegen Rauschgiftdelikten mit der Polizei zu tun hatte, konkret verrichten soll, sagte das Gericht zunächst nicht. Doherty war am 26. Januar in London von Zivilfahndern erneut festgenommen worden, nachdem sie ihn im Londoner Viertel Whitechapel in benebeltem Zustand angetroffen hatten.

Bereits eine Woche zuvor war gegen den „Drogen-Rocker“ Anklage wegen Rauschgiftbesitzes erhoben worden. Polizisten hatten im November bei ihm knapp ein Gramm Heroin sowie kleinere Mengen Crack, Morphium und Haschisch gefunden. Anders als Doherty hatte Kate Moss sich im vergangenen Jahr vom Kokain losgesagt und in den USA eine Entziehungskur begonnen. Zugleich hatte sie Doherty den Laufpass gegeben.

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